Pressemitteilung anlässlich der Ausschussvergabe der Grünen Bundestagsfraktion
Julian Joswig MdB übernimmt zentrale Ausschussfunktionen – Grüne Schwerpunkte mit Blick auf Rheinland-Pfalz
In der heutigen Sitzung der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wurden die ordentlichen und stellvertretenden Mitglieder für die Ausschüsse der 21. Wahlperiode benannt. Julian Joswig, Bundestagsabgeordneter aus Rheinland-Pfalz, wird künftig als ordentliches Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie sowie im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union tätig sein. Im EU-Ausschuss übernimmt er zusätzlich die Rolle des Obmanns der grünen Fraktion. Zudem wurde er als stellvertretendes Mitglied im Finanzausschuss gewählt.
„Ich bedanke mich für das Vertrauen meiner Fraktion und freue mich sehr auf die anstehenden Aufgaben“, erklärt Joswig. „Die Themen, die in diesen Ausschüssen behandelt werden, sind zentral für eine zukunftsfeste Wirtschaft, eine stabile Finanzpolitik und ein starkes, demokratisches Europa, das international handlungsfähig bleibt.“
Als Betriebs- und Volkswirt will Joswig seine beruflichen Erfahrungen aus der Wirtschaft gezielt in die parlamentarische Arbeit einbringen: „Im Ausschuss für Wirtschaft und Energie werde ich mich dafür einsetzen, dass die Transformation unserer Wirtschaft innovativ, sozial gerecht und klimaneutral gestaltet wird. Von Kleinstbetrieben bis zur Großindustrie stehen grundlegende Veränderungen an, um neue Wertschöpfung, Wettbewerbsfähigkeit und zukunftssichere Arbeitsplätze zu ermöglichen.“
Die Herausforderungen reichen dabei von den wirtschaftlichen Folgen globaler Krisen bis hin zu den kreditfinanzierten Investitionspaketen im Rahmen des Sondervermögens, die finanzpolitisch solide begleitet werden müssen. Im Finanzausschuss möchte Joswig deshalb nicht nur grüne Investitionsstrategien mitgestalten, sondern sich auch für mehr Steuergerechtigkeit und Transparenz im Finanzsystem einsetzen.
Als Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union bringt Joswig zudem seine europapolitische Perspektive ein: „Ich werde mich für ein starkes, souveränes Europa einsetzen, das Menschenrechte schützt, Klimaschutz voranbringt und soziale Gerechtigkeit fördert.“ Seine Studienaufenthalte in Frankreich und Italien, verbunden mit seiner Herkunft aus dem grenznahen Rheinland-Pfalz, prägen sein Verständnis für europäische Zusammenarbeit.
Die politische Bedeutung dieser Themen zeigt sich besonders in Rheinland-Pfalz: Die energieintensive Industrie – etwa in der Pfalz oder im nördlichen Rheinland – steht unter Transformationsdruck. Gleichzeitig entstehen Chancen für Innovation, grüne Zukunftstechnologien und neue Arbeitsplätze. Auch die Finanzierung kommunaler Aufgaben in Bildung, Infrastruktur und Klimaschutz ist für Städte und Gemeinden im Land zentral. „Rheinland-Pfalz profitiert in hohem Maße von einem offenen Europa – gleichzeitig müssen wir europäische Politik so gestalten, dass sie den Menschen vor Ort konkret nützt“, betont Joswig.
Mit seinem Engagement in den Bereichen Wirtschaft, Energie, Finanzen und Europapolitik will Joswig die parlamentarische Oppositionsarbeit nutzen, um Regierungshandeln kritisch zu begleiten, Versäumnisse offen zu benennen und grüne Alternativen klar zu benennen – für ein nachhaltiges, gerechtes und zukunftsfähiges Rheinland-Pfalz in einem offenen Europa.