Besuch der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer

Am Nachmittag des 11. Juni 2025 habe ich zusammen mit Prof. Dr. Armin Grau MdB die Deutsche Rentenversicherung Rheinland Pfalz (DRV RLP) an ihrem Sitz in Speyer besucht. Im Rahmen unseres vertrauensvollen Austausches mit der Amtierenden Vorstandsvorsitzenden Beate Petry und der Stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Myriam Lauzi sowie der Geschäftsführererin Dr. Bettina Rademacher-Bensing und dem stellvertretenden Geschäftsführer Johannes Reichert sprachen wir über die vielfältige Rolle der Deutschen Rentenversicherung Rheinland Pfalz als Betreiberin von Rehabilitationskliniken sowie ihre strategische Ausrichtung und die Instandhaltung der Liegenschaften.

Die DRV RLP betreibt mehrere Rehabilitationskliniken, darunter die Mittelrheinklinik in meinem Heimatort Boppard-Bad Salzig. Die Klinik ist ausgelegt auf die psychosomatische sowie psychoonkologische Versorgung und bietet Arbeitsplätze für 120 Mitarbeitende. Durch die Instandhaltung des Bad Salziger Kurparks und die regionale Bedeutung als Arbeitgeber hat sie eine enorm große Bedeutung für das Obere Mittelrheintal.

Ein zentrales Thema des Gesprächs war neben dem Mangel, medizinisches Fachpersonal zur rekrutieren, die vorausschauende Planung hinsichtlich des Sanierungszustands der Liegenschaften der Rentenversicherung. Die DRV RLP agiert hier vorbildlich und proaktiv, um die Qualität der Rehabilitationsangebote langfristig sicherzustellen und die Infrastruktur auf einem modernen Standard zu halten.

Weiterhin wurde der Status der gesetzlichen Rentenversicherung erörtert. Dabei stand die Sicherung des Rentenniveaus im Fokus, insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung der Beitragshöhe jenseits des Jahres 2031. Es wurden auch aktuelle politische Maßnahmen diskutiert, wie die Mütterrente III, die Aktiv-Rente sowie die Frühstart-Rente.

Insgesamt zeigte sich, dass die DRV Rheinland-Pfalz eine wichtige Rolle in der Gesundheits- und Rentenpolitik spielt, mit einem klaren Blick auf nachhaltige Entwicklung und die Bedürfnisse der Versicherten. Die strategische Ausrichtung auf Innovation und Infrastrukturpflege unterstreicht das Engagement der Organisation, auch in Zukunft eine stabile und qualitativ hochwertige Versorgung sowie eine solide Rentenabsicherung zu gewährleisten.

Besuch des Pharma-Unternehmens AbbVie in Ludwigshafen

Am 11. Juni 2025 habe ich zusammen mit Mathias Jurczak, dem Sprecher der GRÜNEN Ludwigshafen und Direktkandidat zur Landtagswahl, das Unternehmen AbbVie in Ludwigshafen besucht. Im Gespräch mit Dr. Susanne Griffiths (R+D LU Chief of Staff & Director Business Operations), Sebastian Wachtarz (Director Government & Corporate Affairs) sowie Wolfgang Reinert (Lead Corporate Government Affairs) erörterten wir die drängendsten Themen des Pharmaunternehmens.

Der Standort in Ludwigshafen ist der weltweit zweitgrößte Forschungsstandort der Firmengruppe und beschäftigt dort circa 2.000 Mitarbeitende. Wie viele Unternehmen ist AbbVie auf eine gute und zügige Regelung der Zuwanderung und Bleibemöglichkeiten von Fachkräften und ihren Familien angewiesen. In der Zeit der Ampelkoalition haben wir uns eingesetzt für die Modernisierung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes, um die Anerkennung ausländischer Abschlüsse zu erleichtern, die Verfahren zu digitalisieren und Visa schneller zu vergeben. Die Hoffnung besteht, dass diese Positionen von der neu gewählten Regierung beibehalten werden.

Um auf dem internationalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, sieht AbbVie u.a. die Notwendigkeit, einzelne Berichtspflichten zu vereinfachen. Wir Grüne setzen uns für „gute Bürokratie“ und eine Vereinfachung ein: wir wollen überflüssige Verfahren abbauen, ohne Sicherheits- oder Umweltstandards aufzuweichen und ggfs. prüfen lassen, inwieweit eine Entlastung in den spezifischen, diskutierten Fällen möglich ist.

Während unseres Besuchs wurde deutlich, dass das Unternehmen einen bedeutenden Beitrag zur Wirtschaft leistet: inklusive der Ausstrahleffekte trägt die Firma etwa
1 Milliarde Euro zum Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik bei. Die Pharmaindustrie hat strategische Bedeutung für die Gesundheitsversorgung, Innovation und wirtschaftliche Souveränität in Rheinland-Pfalz.

Der Fokus des Unternehmens liegt auf der Erforschung und Entwicklung innovativer Therapien für die schwersten und komplexesten Erkrankungen der Welt. Das neue Forschungslabor, welches sich noch im Bau befindet, soll die Kapazitäten für zukünftige Innovationen erweitern.

Insgesamt war der Besuch bei AbbVie sehr aufschlussreich und gab uns einen guten Einblick in die bedeutende Arbeit und die strategische Ausrichtung des Standorts in Ludwigshafen.

Bundestagsabgeordneter Julian Joswig übernimmt neue europapolitische Verantwortung

Der rheinland-pfälzische Abgeordnete Julian Joswig, Obmann der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Europa-Ausschuss, übernimmt neue Aufgaben in der internationalen Zusammenarbeit: Als stellvertretendes Mitglied der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung (DFPV) und der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PVER) wird er künftig die Interessen seiner Region und des Deutschen Parlamentes auch jenseits der Landesgrenzen bei den Sitzungen der internationalen Gremien in Paris und Straßburg vertreten.

Anstehende Plenarsitzung in Paris: Antrag zu Freizügigkeit und Rechtsstaat im Fokus

Am kommenden Montag, dem 16. Juni 2025, tagt die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung in der französischen Parlamentskammer in Paris, Julian Joswig MdB wird vor Ort dabei sein. Dem Gremium gehören 50 Abgeordnete des Deutschen Bundestages sowie 50 Abgeordnete der Assemblée nationale an. Auf der Tagesordnung der anstehenden Sitzung steht unter anderem der Antrag „Grenzenlose Freundschaft – Freizügigkeit schützen“, eingebracht von der Grünen-Abgeordneten Jeanne Dillschneider und dem französischen Abgeordneten Benjamin Lucas-Lundy. Die Resolution fordert ein klares Bekenntnis zur grenzüberschreitenden Bewegungsfreiheit, zur rechtsstaatlichen Migrationspolitik und zur deutsch-französischen Solidarität.

Mit Blick auf die intensivierten Grenzkontrollen zeigt sich Joswig besorgt: „An unseren Grenzen wird nicht kontrolliert – sie werden blockiert. Für Pendlerinnen und Pendler, für Familien und Unternehmen. Und für Schutzsuchende, denen der Zugang zu einem rechtsstaatlichen Asylverfahren verweigert wird. Diese Grenzblockaden zerstören Vertrauen, erzeugen Stau statt Sicherheit – und beschädigen das Herzstück der europäischen Idee: die Freizügigkeit.“

„Grenzpolitik darf nicht zum innenpolitischen Theater werden. Wer Pushbacks zum Vorbild macht und europäische Grundrechte an den Außengrenzen ignoriert, exportiert Willkür und Rechtsbruch – nicht Ordnung. Es braucht europäische Lösungen, keine nationalen Inszenierungen“, so Joswig, der den DFPV-Antrag zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit umfassend unterstützen wird.

Demokratie und Menschenrechte in Europa verteidigen

Neben dem Engagement im Deutsch-Französischen Gremium wird sich Joswig künftig auch in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates einbringen. Die Versammlung ist das älteste parlamentarische Forum Europas und widmet sich dem Schutz von Demokratie, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit in den 46 Mitgliedsstaaten des Europarates mit über 700 Millionen Bürgerinnen und Bürgern.

„Wenn rechte Kräfte Grenzen hochziehen, Desinformation streuen und das Asylrecht angreifen, dürfen wir nicht schweigen. Ich werde mich im Europarat dafür einsetzen, dass europäische Werte verteidigt werden“, so Julian Joswig MdB.

Jüngst sprach er im Plenum des Deutschen Bundestages, in seiner allerersten Rede als Abgeordneter, anlässlich der 75-jährigen Mitgliedschaft Deutschlands im Europarat. In seiner Rede betonte er die wichtige Arbeit der internationalen Parlamentarierversammlung, etwa zur Verurteilung der russischen Kriegsverbrechen in der Ukraine sowie zur Achtung der Menschenrechte auf dem europäischen Kontinent.

Antrittsgespräch bei VG-Bürgermeister Leo Wächter in Bernkastel-Kues

Am Nachmittag des 10. Junis war ich zu Besuch im Rathaus der Verbandsgemeinde Bernkastel-Wittlich, um mich mit Bürgermeister Leo Wächter um über die Anliegen und Projekte der VG auszutauschen.

Als zuständiger Berichterstatter meiner Fraktion für Tourismuswirtschaft war ich besonders von den touristischen Erfolgen der Verbandsgemeinde beeindruckt, deren Gastgeber jährlich rund 1,5 Millionen Übernachtungen zählen dürfen. Im Hinblick auf den Tourismus haben wir außerdem über die große Relevanz des Weinbaus für die Region sowie über die Potenziale einer umweltfreundlichen Moselschifffahrt gesprochen.

Abschließend ging es in dem Gespräch um die Verwendung der finanziellen Mittel aus dem Infrastruktur-Sondervermögen: Bürgermeister Wächter und ich waren uns einig, dass auch die Mittelmoselregion von den zusätzlichen Bundesmitteln profitieren solle und es hierzu verschiedene Möglichkeiten gäbe. Neben einem Ausbau von Alltagsradwegen in Richtung Bahnhof Wittlich-Wengerohr wären unter anderem auch Pilotprojekte für die Erzeugung klimafreundlicher Schifffahrtskraftstoffe denkbar.

Durch den Ausbau erneuerbarer Energien wurde in der Verbandsgemeinde bereits früh ein vorbildlicher Kurs eingeschlagen, wodurch man der Großzahl an rheinland-pfälzischen Kommunen einiges voraus ist und sich womöglich auch Potenzial für die industrielle Verwendung des produzierten Grünstroms bietet.

Besuch des Bundesarchivs in Koblenz

Am Dienstag, dem 10. Juni habe ich den Hauptstandort des Bundesarchivs in Koblenz besucht. Neben einem ausführlichen Austausch mit Präsident Dr. Michael Hollmann bot sich die Gelegenheit zur Besichtigung der beeindruckenden Magazinräume. 1952 als Archiv ohne Akten in der noch jungen Bundesrepublik gegründet, besteht das Bundesarchiv heute aus 23 Standorten. Es bewahrt Quellen von Kaiserreich und Kolonialzeit bis in die Gegenwart auf und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich. Seit 2021 umfasst es auch die Stasi-Unterlagen, die zuvor seit Ende der DDR von einer eigenen Behörde verwaltet wurden.

Die Mission des Bundesarchivs bleibt unverändert: sicherstellen, dass künftige Generationen historische Entwicklungen fundiert nachvollziehen und eigenständig bewerten können. Wie Entscheidungen dokumentiert werden, verändert sich im Zeitalter digitaler Kommunikation über Email und Messenger Dienste rasant. Hier ist es auch an der Politik, neue Wege der Dokumentation zu finden und an einer Kultur der Transparenz zu arbeiten, um Vertrauen in die Demokratie zu schützen. Gerade in Zeiten sogenannter „alternativer Fakten“ ist diese Transparenz enorm wichtig und das Bundesarchiv Teil der Infrastruktur einer Informationsgesellschaft.

Die Digitalisierung erleichtert den breiten Zugang zu historischen Quellen enorm. Beim Einsatz von KI ist ein differenzierter Umgang entscheidend: Sie kann effizient umfangreiche Quellen sichten, stößt aber bei der kritischen Einordnung historischer Kontexte an Grenzen, etwa im Nationalsozialismus.

Ein praktisches – und lange vorhersehbares – Problem am Standort Koblenz ist die Kapazität: Das Archiv ist nahezu voll. Bereits beim Bau in den 1980er Jahren waren drei zusätzliche Magazintürme vorgesehen, deren Zubau nun dringend vorangetrieben werden muss, um kostspielige Zwischenlösungen zu vermeiden. Nachhaltig tragfähige Lösungen müssen hier physische Anforderungen, und auch die Bedürfnisse der Nutzer:innen auf viele Jahrzehnte hinaus berücksichtigen. Als Politik sind wir gefordert, das Bundesarchiv so auszustatten, dass es den Zeugnissen der Vergangenheit gerecht wird, und ebenso den Praktiken der Dokumentation in der Gegenwart und den Anforderungen künftiger Generationen an ihr historisches Erbe.

Fußball verbindet – Julian Joswig MdB bei der Parlamentarier-EM in Vaasa

Am vergangenen Wochenende war ich gemeinsam mit dem Team des FC Bundestag bei der 52. Parlamentarier-Europameisterschaft im finnischen Vaasa. Auch wenn der sportliche Erfolg ausblieb – ich schaue zurück auf ein schönes, sportliches Wochenende mit spannenden Begegnungen.

Beim FC Bundestag spielen wir gemeinsam als Abgeordnete der demokratischen Fraktionen des Deutschen Bundestages zusammen. Auch wenn wir inhaltlich oft unterschiedlicher Meinung sind, widerlegen wir hier das Vorurteil, dass Politiker:innen sich nur streiten: Auf dem Platz und in der Kabine zählen Teamgeist, Fairness und Zusammenhalt.

Das traditionsreiche Turnier bringt (seit 52 Jahren!) Abgeordnete aus vier Ländern 🇨🇭🇦🇹🇫🇮🇩🇪 zusammen. Der Austausch über Parteigrenzen und Landesgrenzen hinweg ist viel wert. Gerade in Zeiten von Spaltung und internationaler Konflikte ist die europäische Freundschaft wichtiger denn je.

Danke an den Gastgeber Finnland für die tolle Organisation – und Glückwunsch zum verdienten Turniersieg! Das hat echt Spaß gemacht und beim nächsten Mal greifen wir wieder an!

📸 Helena Heimonen / Apollo Photo

Gespräch mit dem Präsidenten des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau

Auf Einladung von Marco Weber, Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau e.V. war ich am Mittwoch, dem 28. Mai zu Besuch in der Verbandszentrale in Koblenz. Der Präsident hatte mich als neuen Bundestagsabgeordneten aus seinem Verbandsgebiet zu einem Kennenlerngespräch eingeladen.

Neben einem allgemeinen Kennenlernen ging es auch um diverse regionale Themen, wie etwa den Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere Freiflächen- sowie Agri-PV-Anlagen, die Nutzung von Biogasanlagen sowie die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU. Als Berichterstatter für Landwirtschaft im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union ist es mir ein Anliegen, die Förderbedingungen und ihre Bedeutung für die regionale Landwirtschaft besser zu verstehen.

Mein Wahlkreis Mosel/Rhein-Hunsrück ist darüber hinaus sehr stark vom Weinbau geprägt, eines meiner Herzensthemen. Ich habe BWV-Präsidenten Weber auf die Herausforderungen des Steillagenweinbaus an Mittelrhein und Mosel angesprochen und wir waren uns einig, dass der hiesige Weinbau elementar wichtig für die regionale Identität und Kulturlandschaft ist. Vielen Dank für die Einladung und das fachlich-interessante Gespräch!

Austausch mit dem Regionalrat Wirtschaft Rhein-Hunsrück

Am Mittwoch, dem 28. Mai war ich zu Besuch beim Regionalrat Wirtschaft Rhein-Hunsrück e.V. in Simmern, um mit dem Geschäftsführer Achim Kistner über die Arbeit der Organisation zu sprechen. Der Regionalrat versteht sich als gemeinsames Netzwerk des Landkreises und seiner Unternehmen aus Industrie, Handel und Handwerk, Banken, Gastronomie und Landwirtschaft.

Neben vielfältigen Angeboten der Kommunal- und Existenzgründungsberatung, der Standortberatung für Unternehmensansiedlungen sowie für neue Arbeitskräfte aus dem In- und Ausland trägt der Verband auch maßgeblich zur weiteren Regional- und Strukturentwicklung im Rhein-Hunsrück-Kreis bei.

Durch den Betrieb der Geschäftsstelle der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Hunsrück im Rahmen des LEADER-Förderprogrammes und durch die enge Verzahnung mit der LAG Welterbe Oberes Mittelrheintal verfügt der Regionalrat über eine starke Kompetenz in der Begleitung regionaler Entwicklungskonzepte und der Initiierung und Durchführung von Modellprojekten mit Vorbildfunktion für die gesamte Region.

Vielen Dank für die Einladung in die Geschäftsstelle nach Simmern und den interessanten Austausch! Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit als Mitglied des Kreistags Rhein-Hunsrück sowie als regionaler Bundestagsabgeordneter und Berichterstatter der Grünen Bundestagsfraktion für regionale Wirtschaftspolitik.

Julian Joswig spielt mit dem FC Bundestag bei der Parlamentarier-EM 2025

Fußball verbindet – auch über politische Grenzen hinweg. Bei der diesjährigen Parlamentarier-EM in Vaasa, Finnland, vom 29. Mai bis 1. Juni 2025, steht neben dem sportlichen Wettkampf vor allem der Austausch unter europäischen Abgeordneten im Mittelpunkt. Mit dabei: Julian Joswig, Bundestagsabgeordneter von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Wahlkreis Mosel/Rhein-Hunsrück.

Joswig, der früher bei seinem Heimatverein SSV Boppard zuerst als Torwart und später als Schiedsrichter aktiv war, sieht in dem Turnier nicht nur sportlichen Wettkampf: „Wir spielen nicht nur um zu gewinnen – wir spielen für das Miteinander in Europa. Gerade in Krisenzeiten ist internationale Zusammenarbeit wichtiger denn je.“ Joswig tritt mit dem FC Bundestag gegen Teams aus Finnland, Österreich und der Schweiz an.

Teamgeist trifft Diplomatie

Der FC Bundestag – angeführt von Kapitän Mahmut Özdemir (SPD) – reist mit teils neu formierter Mannschaft nach Finnland . „Als Fußball-Nationalelf des Deutschen Bundestages werden wir unser Land würdig vertreten. Dabei sind uns Zusammenhalt, Fairness und Respekt mindestens so wichtig wie unsere Platzierung im Turnier.“, so Özdemir. Das Turnier, das seit 1971 jährlich stattfindet, ist fester Bestandteil parlamentarischer Außenbeziehungen und fördert Dialog auf Augenhöhe.

Politik, Sport und regionale Impulse

Das Programm der EM 2025 bietet neben dem sportlichen Wettbewerb auch Austausch zu regionaler Entwicklung und nachhaltiger Wirtschaft – wie beim Wirtschaftsforum mit der Region Österbotten. Veranstaltungsort ist das Lemonsoft Stadion in Vaasa mit Platz für 6.000 Zuschauerinnen und Zuschauer.

„Politik und Fussball funktionieren nur im Team.“, sagt Joswig. „Ich freue mich, bei dieser besonderen Form der Diplomatie dabei zu sein.“

R56+: Das nördliche Rheinland-Pfalz verbindet attraktive Arbeits- und Bildungsmöglichkeiten mit besonderer Lebensqualität

Am Dienstag, den 27. Mai, durfte ich die Region56+ kennenlernen. Die Regionalmarketinggesellschaft – besser bekannt als R56+ – vernetzt Unternehmen und Bildungseinrichtungen im nördlichen Rheinland-Pfalz, also in der Gegend rund um Koblenz. Hier treffen vielfältige Landschaften wie die Eifel, der Hunsrück und der Westerwald aufeinander. Und: Alle Postleitzahlen beginnen hier mit der „56“ – ein verbindendes Merkmal, das der Gesellschaft ihren Namen gibt.

Seit 2019 wirbt R56+ für die Region als Wirtschafts- und Bildungsstandort und richtet sich dabei vor allem an junge Familien, Fach- und Führungskräfte sowie Start-ups. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die attraktiven Karriereperspektiven, sondern auch die hervorragenden Bedingungen für Familienleben und Freizeitgestaltung.

Im persönlichen Gespräch betonten die beiden Geschäftsführer Christian Kassner und Christian Schöder die Verbindlichkeit des Netzwerks, die zentrale Rolle der Innovationsförderung und den Fokus auf Aktivitäten, die gezielt aus den Impulsen der Mitgliedsunternehmen entstehen. Ein Beispiel: der R56+ Award, der als höchstdotierter Innovationspreis in Rheinland-Pfalz jedes Jahr herausragende Projekte aus der Region auszeichnet und bei ihrer Weiterentwicklung begleitet. Verliehen wird der Award im Rahmen des R56+ Innovations-Campus, der als Vernetzungsplattform zentrale Akteure aus Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft zusammenbringt. Vielen Dank für den inspirierenden Austausch und die vielen Anknüpfungspunkte – getragen von der gemeinsamen Begeisterung für die Dynamik und das große Potenzial unserer schönen Region!